Eine Biene macht noch keinen Sommer oder warum die Bienen so selten sind

21. April 2018

Domschnecken unterwegs:  Johanna Partz, unsere Unterstützerin, hatte im Frühling mal wieder in ihren Nussgarten eingeladen.  Bei wunderschönem Sonnenschein trafen wir uns zum Thema: Bienen + Kräuter + GeNuss

Teller statt Tonne ist ein wichtiger Gedanke, den Slowfood vielseitig unterstützt. Aber damit wir was auf dem Teller haben brauchen wir auch die Bienen. Dies einmal vor Ort vor Augen zu führen war Thema des Tages.

Unter Walnussbäumen, vor blühendem Löwenzahn und Wiesenschaumkraut erfahren wir von ImkerinJutta Kalf, Wissenswertes über die Bienen. Mit ihrer engagierten Art versetzt sie uns in Staunen:

Eine Biene macht noch keinen Sommer oder warum die Bienen so selten sind

Löwenzahnwiese

Aufgefordert, einmal einige Minuten ruhig über die Wiese zu schauen, sind wir verblüfft. Wir sehen tatsächlich auf dieser nektarreichen, riesigen Nussgartenwiese nahezu kaum ein Insekt, und schon gar keine Bienen, die sonst hier so zahlreich sind. Zwei einsame Bienen schwirren an uns vorbei. Wir sind sprachlos und Jutta meint dazu recht betrübt, dass dies nun die Realität sei! Sie hat alleine im letzten Winter 17 von 22 Bienenvölkern verloren und zwar durch die Varroamilben, die der europäischen Biene derzeit heftig zusetzen. Die nur etwa 1mm großen Milben - aus Asien eingeschleppt - ruinieren nicht nur Hobbyimker wie Jutta Kalf. Wenn man dann auch noch auf Chemie verzichten will, hilft nur hoffen und abwarten, dass sich bei den verbleibenden Völkern Resistenzen bilden, denn die asiatische Biene hat sich an diesen Parasit offenbar gewöhnt

Eine Biene macht noch keinen Sommer oder warum die Bienen so selten sind

blühender Baum

Auch wenn die Auswirkungen fehlender Bienen aktuell noch keine sichtbaren Folgen hat, sollten wir das Thema weiter im Blick behalten. Denn die Artenvielfalt ist nicht zuletzt auch auf die Bestäubung durch Insekten gewährleistet. Artenvielfalt in Sachen Kräutern gab es im zweiten Teil der Veranstaltung. Hier suchten wir unter kundiger Anleitung von Johanna Partz die verschiedensten Wildkräuter im Nussgarten.  Sie wurden anschließend unter hervorragender Vorbereitung von Uwe Ratzschund Petra Hannewald in einem köstlichen Picknick-Menü verwendet. Natürlich waren Honig und Nüsse wunderbare Ergänzungen.

Text und Bilder: Claus Buhren

Bilder vom Imbiss:

Eine Biene macht noch keinen Sommer oder warum die Bienen so selten sind

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Café Lichtenberg

05. Januar 2018

Café Lichtenberg ist ein gemütliches Innenstadtcafé und Restaurant mit „Wohnzimmeratmosphäre“.

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Vieux Sinzig

30. Oktober 2017

Das Restaurant befindet sich in Sinzig am Rhein, nahe der Ahrmündung

Im hellen, freundlichen Restaurant mit angeschlossenem Kräutergarten, in dem ca 200 verschiedenen Kräuter wachsen, bietet Slow Food –Mitglied Jean- Marie Dumaine eine exzellente Wildkräuter- und Wildpflanzenküche gepaart mit französischer Kochkunst.

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Scherz Restaurant

24. Oktober 2017

Das Restaurant des Voralbergers Michael Scherz liegt an der Berrenrather Straße, Ecke Marsiliusstraße und ist von außen recht unauffällig.

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Restaurant Willomitzer

17. September 2017
Restaurant Willomitzer

Die Eheleute Willomitzer haben ihr Restaurant im Jahre 2015 in Köln-Mülheim eröffnet. Man erlebt sie dort als sehr freundliche Gastgeber.

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Restaurant Fertig

12. September 2017

Das Restaurant "Fertig" in der Kölner Südstadt verdankt seinen Namen seinem Gründer, Jacob Fertig.

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Carls Restaurant

16. August 2017

Familie Weber, die früheren Betreiber des Restaurant "Em ahle Kohberg", haben in Neuehrenfeld direkt am Ehrenfeldgürtel Ecke Eichendorffstraße ihre neue Heimat gefunden. Der Sohn Carl steht in der Küche.

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Roséverkostung

07. Juni 2017
Roséverkostung

Das Frankfurter Convivium wollte wie im vorjahr wissen, welcher rosé von den verschiedenen Convivien in Deutschland bevorzugt wird.

Also trafen wir uns mit 17 Weintrinkerinnen und Weintrinkern im Hof von Raum.4 in der Goltsteinstraße, wo Anita Nowak und Henning Schäle ihr Planungsbüro haben.

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Roséverkostung - Auswertung

07. Juni 2017

Wir hatten für unsere Verkostung am 1. 6. 2017 sechs Roséweine bekommen, bei denen die Etiketten unkenntlich gemacht worden waren und auch sonstige Erkennungsmerkmale, beispielsweise an den Kapseln, verdeckt waren.

Einen Bericht zum Ablauf gibt es hier: Roséverkostung

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maiBeck - Wir greifen nach den Sternen

03. Mai 2017

Genau genommen ist der Titel hier nicht korrekt - wir greifen bei dieser Veranstaltung nach einem Michelin-Stern, dem, mit dem das MaiBeck seit geraumer Zeit geschmückt ist.

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