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Pilze suchen (… und auch finden) im Flamheimer Wald
Mittwochs klingelte das Telefon und ganz kurzfristig ergab sich die Gelegenheit, samstags an einer Pilzexkursion im Flamheimer Wald bei Euskirchen teilzunehmen.
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Bei strahlenden Sonnenschein trafen wir, ausgerüstet mit Messer und Korb, den Pilzexperten Helmut Fuchs, einen Biologen der Uni Bonn, der sich auf Mykologie spezialisiert hat. Nach einer kurzen theoretischen Einführung in die verschiedenen Grundsorten Pilze wurden wir losgeschickt, einfach mal alles zu sammeln, was wir finden können.
Zuerst war es gar nicht so einfach, die Pilze zu entdecken, so mitten im Wald. Aber nach kurzer Eingewöhnungszeit sammelten wir, was der Waldboden hergab und nach nur 10 Minuten hatten wir unsere Körbe voll und versammelten uns um Herrn Fuchs, der die Pilze identifizierte und uns die Unterschiede erläuterte. Wie wichtig dies war, wurde an der beeindruckenden Zahl verschiedener Knollenblätterpilze deutlich, was allen eine Warnung war. Beeindruckend war auch die Vielfalt in Form, Farbe, Geruch und Textur der Pilze.
Da die Eigenschaft „essbar“ nur heisst, das Verspeisen des Pilzes ist ohne gesundheitliche Folgen möglich, haben wir noch eine zweite Bewertung von einer bis fünf Gabeln eingeführt, um die geschmackliche Qualität zu beurteilen, dazu später noch mehr. Auf der folgenden knapp zweistündigen Wanderung durch den Wald sammelten wir dann fleissig Steinpilze, Parasols, Boviste usw. So ganz trauten wir unserem neuen Wissen aber nicht und so führte der Weg öfters zu Herrn Fuchs, der mit einem kurzen Blick den Pilz bestimmte und auch die Anzahl Gabeln kundtat. Die Skepsis bezüglich unseres Wissens war berechtigt, einige Male war doch ein unbekömmlicher oder sogar giftiger Pilz dabei. Herr Fuchs machte das Motto für Neulinge deutlich: Lieber nur drei schmackhafte Pilze sicher erkennen, als Zweifel haben.
Zwar suchten wir sehr eifrig Steinpilze, bekannt für die fünf Gabeln, doch gegen die ältere Dame, die plötzlich aus dem Unterholz trat, hatten wir keine Chance … trug sie doch zwei volle Körbe Steinpilze nach Hause.
Zurück auf dem Parkplatz kontrollierte Herr Fuchs unsere Funde noch einmal gründlich und wünschte uns guten Hunger.
Nachdem wir die Pilze geputzt und zubereitet hatten, war uns die Bedeutung der Gabeln schnell klar: Nach den köstlichen Steinpilzen (fünf Gabeln) fielen die Parasols (vier Gabeln) schon etwas ab. Bei der Mischpilzpfanne (drei Gabeln) war jeder Bissen eine Überraschung, von sehr erdig über gummerig bis lecker war alles dabei.
Zurück auf dem Parkplatz kontrollierte Herr Fuchs unsere Funde noch einmal gründlich und wünschte uns guten Hunger.
Nachdem wir die Pilze geputzt und zubereitet hatten, war uns die Bedeutung der Gabeln schnell klar: Nach den köstlichen Steinpilzen (fünf Gabeln) fielen die Parasols (vier Gabeln) schon etwas ab. Bei der Mischpilzpfanne (drei Gabeln) war jeder Bissen eine Überraschung, von sehr erdig über gummerig bis lecker war alles dabei.
Unser Fazit war schnell gezogen: Der Exkursionsteil war sehr schön, würden uns beim nächsten Mal aber auf Steinpilze und Parasols konzentrieren, damit auch der kulinarische Teil ein Erfolg wird.
