Kategorie: "2011"

Wildes Menü im Jagdhaus Rech

30. November 2011

Rech ist eine kleine Ortsgemeinde, die zur Verbandsgemeinde Altenahr gehört - am 31. 12. 2010 gab es dort 558 Einwohner und 29 Weinbaubetriebe mit 35 Hektar Rebfläche.Da gibt es in der Pfalz einige Weinbauern, die alleine eine größere Fläche bewirtschaften!

Im Internet findet man weitere Informationen unter www.rech-weindorf.de.

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Auf der Suche nach dem perfekten Gänsebraten

30. November 2011

Den perfekten Gänsebraten werden wir natürlich nie finden, aber dadurch wir haben jedes Jahr aufs Neue einen Grund, nach ihm zu suchen. Wir hatten schon sehr gute Erfahrungen in einem Sternerestaurant gesammelt, ein enttäuschendes Erlebnis in einem Brauhaus gehabt und zwischen diesen beiden Extremen alle möglichen Abstufungen erlebt.

Von vielen Kölnern haben wir gehört, dass es hier in Kölns Altstadt den besten Gänsebraten in Köln gebe:

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Kochtermin Innereien - als wir die Tiere noch zur Gänze schätzten

23. November 2011

Wolfram Siebeck nennt sie „Igittereien“ und spricht von irrationalen Aversionen, die ein „verlässlicher Bestandteil unseres Nationalcharakters“ seien. Er meint damit eine Palette ungewöhnlicher Delikatessen, die bei der vollständigen Verarbeitung der Tiere anfielen und heute umso mehr geschätzt werden, je südlicher man kommt.

Unsere Altvorderen verarbeiteten stets das ganze Tier, auf das nichts verkomme. Die Verhältnisse ließen Anderes auch gar nicht zu. Erst die Massentierhaltung und der damit verbundene Preisverfall machte die besten Stücke für die Masse der Verbraucher erschwinglich. So wurden die Innereien zu verpönten Stücken, die kaum noch einer haben wollte.

Wir verarbeiten Füße, Herz, Hirn, Kalbsbries, Kutteln, Lunge, Niere, Ohren, Schwanz. Was es genau geben wird, entscheidet die Marktlage. Eines jedenfalls ist klar: Bedenkenlose Genießer und mutige Neulinge werden auf ihre Kosten kommen! (Text: Peter Schelenz)

Das war der Ankündigungstext auf der Internetseite des Conviviums Köln - und kaum ein Kochtermin war so schnell und so gründlich ausgebucht (und tatsächlich weit überbucht).

Lassen wir Christa Schlüter-Röttger als Teilnehmerin berichten.

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Kochtermin Gemüse

29. Oktober 2011

Kochtermine sind seit vielen Jahren ein Kernpunkt der Veranstaltungen unseres Conviviums - zwei oder drei Termine pro Halbjahr müssen sein.

Wie man sieht, ging es diesmal hauptsächlich um Gemüse. Was man aber nicht sieht ist, dass es nicht gekauft, sondern selbst gezogen war.

Christian Demmer hatte dieses Gemüse (aus einem ähnlichen Projekt wie das vielen Domschnecken bekannte "Gartenglück" in Köln) geerntet und in Fülle mitgebracht. Die zweite im Bunde der Gemüseerzeuger, Sonja Eichstädt, war leider krank und konnte am Kochtermin nicht teilnehmen.

 

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Gewürzseminar bei der Gewürzmühle Engels in Neuss

21. Oktober 2011

Anfang September rief das Convivium Köln in Form von zwei Domschnecken, die bei Neuss wohnen, zu einem Gewürzseminar bei der Gewürzmühle Engels in Neuss.

Im Stammhaus der Gewürzmühle in der Hymgasse 21 hiess uns das Ehepaar Freistühler, Nachfahren des Gründers der Mühle, sehr herzlich willkommen. Es gab einen Prosecco mit Gwürzsirup und Gewürzrand, ungewohnt und lecker.

Teufelsdreck und andere mittelalterliche Gewürze, die natürlich auch alle probiert werden konnten, lieferten den Rahmen für den Start unserer Zeitreise durch die Welt der Gewürze. Obwohl Gewürze damals extrem teuer waren, wurde als Zeichen des Reichstums ca. 6x stärker gewürzt, als heute. Bei Kardamonn und anderen heute noch gängigen Gewürzen mag das ja noch geschmeckt haben, aber Teufelsdreck in rauen Massen ... mein Geschmack war es nicht. Auch ging es darum seinen Status zu zeigen und da galt das Motto "Viel hilft viel". Eine geschmackliche Abstimmung, auf die wir heute so viel Wert legen, war eher unwichtig.

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Pilzzucht in Leichlingen

31. August 2011

Wer Pilze gesammelt hat, kennt das - man sieht einen wunderbaren Pilz, schneidet ihn sorgfältig am Boden ab und sieht zu seinem Ärger - die Schnecken waren mal wieder schneller.

Was liegt also für uns Domschnecken näher, als dahin zu gehen, wo es Pilze in Mengen gibt, nämlich zur Pilzzucht von Peter Marseille in Leichlingen.

Erfahrene Domschnecke, einen Champignon prüfend:

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GeNUSSwerkstatt grüne Walnüsse im Nussgarten

25. Juni 2011

Grüne Walnüsse lassen sich schon zu leckeren Dingen verarbeiten? Mir war noch nicht mal bewusst, dass Walnüsse bzw. genauer die Walnusskerne nicht erst in der bekannten, reifen Form verarbeitet werden können, sondern auch als grüne Nuss, bei der der Kern noch ganz weich ist und von einer dicken, weichen und grünen Schale umgeben ist.

Viele leckere Rezepte und Ideen rund um die grünen Walnüsse will uns Johanna Partz vom Haus Nussgarten beim Conviviums Ausflug Ende Juni nach Leverkusen Engstenberg zeigen. Bei Dauernieselregen empfing uns Johanna mit einem heissen Tee aus jungen Walnussblättern, eigentlich nicht das übliche Sommergetränk, bei dem nasskalten Wetter aber sehr willkommen. Für den Tee wurden einfach junge Walnussblätter mit heissem Wasser übergossen und kurz ziehen lassen, alle waren überrascht vom tollen Aroma, das nach dem Duft der jungen, zerriebenen Blätter schmeckte - mit etwas Honig ein sehr leckeres und gesundes Getränk.

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Holunderblüte

30. Mai 2011

Duftige Blüten im Frühjahr und saftige schwarze oder rote Beeren im Herbst: Holunder ist eine sehr vielseitige Wildfrucht. Wie vielseitig der Holunder ist, konnten wir Mitte Mai beim Ausflug des Conviviums Köln nach Grevenbroich erfahren.

In Ihrer Lebensmittelmanufaktur Löffelweise hiessen uns Susanne und Bernd mit Holunderblütensirup, aufgegossen mit Prosecco, ganz herzlich willkommen.
Auf dem Programm standen ganz viele Leckereien:

  • Holunderblütensirup
  • Holunderblütenkuchen
  • Holunderblütenbrot
  • Ravioli mit Spinatfüllung und einer Holunderblütensauce
  • Weisses Mousse au Chocolat mit Holunderblüten

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Kochtermin Fischverköstigung

19. Mai 2011

Einige Mitglieder des Conviviums waren 2009 auf der SlowFisch in Bremen und haben dort unter der Leitung von Ines Lehmann an einer Fischverköstigung teilgenommen. Da es auch im Rheinland einige Fischliebhaber gibt, war es jetzt soweit und Ines machte sich auf den weiten Weg von Norddeutschland an den Rhein.

Fischverköstigung? Was ist das denn? In der Fischverköstigung geht es vor allem darum, die unterschiedlichen Geschmacksnoten von Fisch unterscheiden zu lernen. Das Gerücht, daß Fisch eh nach Fisch schmeckt, wurde dabei mehrfach wiederlegt. Denn wenn Fisch fischig riecht, sollte man ihn besser nicht mehr essen, denn dann ist er nicht mehr frisch.

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Vom Baum in die Flasche

11. März 2011

Besuch der Brennerei Brauweiler in Meckenheim am 29. Januar 2011

18 Foodies und Gäste trafen sich mit Herrn Brauweiler sen. vor dem Destillierapparat mit seinen 62 (!!) Plomben , die nur in Gegenwart eines Zollbeamten geöffnet werden dürfen.

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